ES GIBT EINEN NEUEN STANDARD
FÜR KINDERSITZ-SICHERHEIT

Alles Über i-Size
The New ECE R129 Standard

ALLES ÜBER i-SIZE:
DER NEUE ECE R129 STANDARD

Damit dein Kind noch sicherer im Auto befördert werden kann gibt es jetzt i-Size. i-Size (auch ECE R129 genannt) ist der neue EU-Kindersitz-Standard und wird bis ca. 2018 parallel zur derzeitig geltenden Regelung (ECE R44/04) gültig sein.

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MEHR INFOS ZU i-SIZE

Die derzeit gültige ECE R44 Regelung für Kindersitze gibt es seit den frühen 1980er Jahren, aber seitdem haben sich die Autos sehr verändert. Darüber hinaus haben wir inzwischen ein besseres Verständnis dafür entwickelt, was bei einem Unfall passiert. i-Size berücksichtigt dies, wodurch Kindersitze nicht nur sicherer konstruiert werden, sondern auch einfacher zu kaufen, einzubauen und zu benutzen sind.— TRL Presseinformation 11/7/2013

i-SIZE IST DER NEUESTE, BESTE UND SICHERSTE WEG

Zertifizierter Seitenaufprall-schutz

Verbesserter Kopf-, Hals- und Brustschutz dank erstmalig standardisiertem Seitenaufpralltest.

MEHR

Länger Rückwärts

Mit i-Size ist die Reboard-Funktion bis 15 Monate verpflichtend: Das schafft deutlich höheren Schutz und ermöglicht eine optimale Kräftigung der Nackenmuskulatur für die Zukunft.

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Neueste Crash-Test-Dummys

Durch den Einsatz von intelligenten und sensibleren Crash-Dummys können die Belastungen besser simuliert und folglich schwere Verletzungen im realen Leben deutlich minimiert werden.

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Easy mit ISOFIX

ISOFIX stellt den unkomplizierten und fehlerfreien Einbau des Kindersitzes in allen kompatiblen Fahrzeugen sicher, sodass die i-Size-Eigenschaften niemals verloren gehen.

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Größe statt Gewicht

i-Size klassifiziert die Sitzgruppe nicht mehr nach Gewicht und Alter, sondern nach Größe – die erhöht die Passgenauigkeit der Sitze für heranwachsende Kinder.

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Zertifizierter Seitenaufprallschutz

Verbesserter Kopf-, Hals- und Brustschutz dank erstmalig standardisiertem Seitenaufpralltest.

Die Fakten:

Obwohl viele Kindersitze im Laufe der Jahre – bevor es i-Size gab – auf Seitenaufprall getestet wurden, war der Seiten-Crashtest keine zwingende Anforderung, um dem geltenden Standard zu entsprechen.

Es ist bekannt, dass ein Seitenaufprall einem Kind erheblichen Schaden zufügen und insbesondere den Kopf eines Babys im Vergleich zu anderen Köperpartien äußerst schwer verletzen kann.

Aus diesem Grund setzt der neue i-Size Standard zwingend brancheneinheitliche Seitenaufprallschutzkriterien voraus.

Die Unfallforschung bestätigt:

“...ein Seitenaufprall führt in der Regel doppelt so oft zum Tode eines Kindes wie ein Frontalaufprall…”
Quelle: Umtri Research Review

“Seitenaufprallunfälle sind für ein Drittel aller tödlichen Autounfälle bei Kindern unter dreizehn Jahren verantwortlich.”
Quelle: National Highway Traffic Safety Administration

“Die Vermeidung von Kopfverletzungen von Kindern bei Unfällen mit Seitenaufprall … ist das Hauptziel der heutigen Unfallprävention.”
Quelle: US National Library of Medicine National Institutes of Health

Länger Rückwärtsgerichtet

Mit i-Size ist der rückwärtsgerichtete Transport bis 15 Monate verpflichtend: Das schafft deutlich höheren Schutz und ermöglicht eine optimale Kräftigung der Nackenmuskulatur für die Zukunft.

Die Fakten:

Die meisten Unfälle mit schweren Verletzungen ereignen sich frontal.

Bei vorwärtsgerichtetem Fahren werden Kinder bei einem Unfall nach vorne geschleudert – was zu einer höheren Belastung des Genicks führt.

Bei Reboard-Kindersitzen wird der Druck bei einem Zusammenstoß abgefangen, wodurch die empfindliche Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule des Kindes bis zu fünf Mal mehr geschützt werden als es bei vorwärts gerichtetem Fahren der Fall ist.

Die Unfallforschung bestätigt:

“Die Forschung hat gezeigt, dass rückwärtsgerichtetes Fahren bis zu einem Alter von zwei Jahren 500% sicherer ist. Darüber hinaus zeigt sich aber auch, dass rückwärtsgerichtetes Fahren generell immer besser ist, auch bei älteren Kindern.”
Quelle: carseat.se http://www.carseat.se/ rearfacing/safety-benefits/

“Im Vergleich zu einem herkömmlichen vorwärtsgerichteten Kindersitz mit Gurtsystem, reduziert ein Reboard-Kindersitz die Verletzungsgefahr bei einem Frontalzusammenstoß um mehr als 80%, da die Wucht des Aufpralls gleichmäßig über eine große Fläche verteilt wird.”
Quelle: Forschungsergebnisse von VTI – Swedish Road and Transport Research Institute (Rapport 489A, 2003)

“…die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder in rückwärtsgerichteten Kindersitzen bei einem Zusammenstoß ernste Verletzungen davon tragen, ist wesentlich geringer als bei vorwärtsgerichteten Sitzen.” “Das Risko von schweren Verletzung wird bei rückwärtsgerichteten Kindersitzen um bis zu 75% geriner eingestuft.”
Quelle: http://www.nhs.uk/news/2009/ 06June/Pages/CarSeatWarning.aspx es werden im British Medical Journal veröffentlichte Forschungsergebnisse zitiert

Neueste Crash-Test-Dummys

Durch den Einsatz von intelligenten und sensibleren Crash-Dummys können die Belastungen besser simuliert und folglich schwere Verletzungen im realen Leben deutlich minimiert werden.

Die Fakten:

i-Size erfordert Crashtest-Dummys mit modernster Technik – die sogenannten “Q”-Dummys.

Nicht nur die Technologie der Sensoren hat sich verbessert und diese deutlich empfindlicher gemacht, auch werden zahlreiche Sensoren in den empfindlichen Körperregionen der Dummys platziert. Dies trägt zum besseren Verständnis der multidirektionalen Belastungen während eines Zusammenstoßes bei und ermöglicht somit eine deutliche Optimierung des Kindersitzdesigns.

Die ältere Generation der Neugeborenen- Dummys war zwar dem menschlichen Körper nachempfunden, hatte jedoch keinerlei Sensorik. Die neuen “Q” Dummys hingegen sind mit 4 Sensoren an kritischen Stellen ausgestattet: Kopf, Hals, Brustkorb und Becken. Diese Sensoren sind äußerst empfindlich, um die Fragilität des Körpers eines Neugeborenen realistisch zu simulieren.

Die Unfallforschung bestätigt:

Dummies nach ECE R44.04-Norm wurden in den „späten 70er Jahren bzw. frühen 80er Jahren“ entwickelt.

Die “Q”-Dummy-Serie unterscheidet sich stark von den damals verwendeten Modellen und ist wesentlich “fortschrittlicher in Bezug auf biomechanische und anthropometrische Eigenschaften. Darüber hinaus wurde sie so entwickelt, dass man sie für Tests sowohl im Bereich Frontalzusammenstoß als auch beim Seitenaufprall einsetzen kann, was sie zur ersten ‘multidirektionalen’ Dummyserie (für Kinder) macht.”
Quelle: Humanetics® Innovative Solutions

Easy mit ISOFIX

ISOFIX stellt den unkomplizierten und fehlerfreien Einbau des Kindersitzes in allen kompatiblen Fahrzeugen sicher, sodass die i-Size-Eigenschaften niemals verloren gehen.

Die Fakten:

Es ist allgemein bekannt, dass ein mit ISOFIX befestigter Kindersitz das Leben für Eltern einfacher und weniger beängstigend macht. Jedoch wurde ISOFIX auch entwickelt, um die Wahrscheinlichkeit eines korrekten Kindersitzeinbaus erheblich zu erhöhen.

Alle Crashtest-Ergebnisse basieren auf ordnungsgemäßer Montage eines Kindersitzes im Fahrzeug. Falls ein fehlerhaft gesicherter Kindersitz benutzt wird, erhöht sich die Verletzungsgefahr erheblich.

Darum ist eine der Anforderungen des neuen i-Size-Standards, dass ISOFIX als einziges Anbringungssystem eine sichere und korrekte Befestigung im Auto gewährleistet.

Du fragst dich, ob dein Fahrzeug i-Size kompatibel ist? Höchstwahrscheinlich ja – da sich in fast allen mit ISOFIX ausgestatteten Fahrzeugen i-Size-Kindersitze anbringen lassen. Überprüfe zur Sicherheit die Kompatibilitätsliste Ihres Kindersitzherstellers!

Die Unfallforschung bestätigt:

“Tatsache ist, dass ein großer Prozentsatz aller Eltern, 40-80% je nach Land, mit unsachgemäß angebrachten Kindersitzen fahren... Wenn man sich alle Daten anschaut – Crashtests, Verwendung in der Realität und Gewohnheiten – kommt man zu dem Schluß, dass das ISOFIX System zur Montage von Kindersitzen wesentlich sicherer ist als die Verwendung eines herkömmlichen Sicherheitsgurtes. Mit ISOFIX lassen sich nahezu keine Fehler begehen, was man von anderen Anbringungssystemen nicht behaupten kann.”
Quelle: carseat.se

Größe statt Gewicht

i-Size klassifiziert die Sitzgruppe nicht mehr nach Gewicht und Alter, sondern nach Größe – dies erhöht die Passgenauigkeit der Sitze für heranwachsende Kinder.

Die Fakten:

Die Frage in welchem Kindersitz der Nachwuchs am besten aufgehoben ist und wann es Zeit für den nächstgrößereren Sitz ist, stellt für viele Eltern oft eine große Herausforderung dar.

Ein Ziel von i-Size ist es, klare und verständliche Empfehlungen zur Verwendung von Kindersitzen in den verschiedenen Wachstumsphasen zu geben – wobei das Leben der Eltern erleichtert und die Sicherheit der kleinen Passagiere verbessert wird.

Nun können Eltern ihren Nachwuchs ganz einfach messen – was ihnen die Gewissheit gibt, dass ihr Kind auch wirklich immer den zu seiner Körpergröße passenden Sitz hat und dieser in der richtigen Richtung positioniert ist.

ANTWORTEN ZU EUREN I-SIZE FRAGEN

Was ist i-Size?

i-Size (ECE Norm R129) bezeichnet den neuen EU-Standard für Kindersicherheit im Fahrzeug, welcher im Juli 2013 verabschiedet wurde. Die i-Size-Richtlinie wird bis ca. 2018 parallel mit der derzeitigen ECE R44/04 mitlaufen.

Wer hat i-Size geschaffen?

Die UN-Wirtschaftskommission für Europa (UNECE), die eine paneuropäische wirtschaftliche Integration von Politik und Reglementierung fördert.

Wann wird i-Size Pflicht?

Der i-Size-Standard wird ab 2018 verbindlich für die Hersteller von Kindersitzen.

Wo wird i-Size Pflicht werden?

i-Size wird in allen EU-Staaten zur Pflicht werden.

Wie wird i-Size meinem Kind mehr Sicherheit geben?

Die i-Size-Bestimmungen reduzieren Fehlbefestigungen von Kindersitzen und schreiben rückwärtsgerichtetes Fahren bis zu einem Alter von 15 Monaten vor. Darüber hinaus hat i-Size die Mindestanforderungen mit der Einführung des verpflichtenden Seitenaufpralltests deutlich gesteigert, was dem Schutz des kindlichen Kopf- und Halsbereichs zu Gute kommt.

i-Size erfordert Crash-Dummys mit modernster Technik – die sogenannten “Q”-Dummys. Zur Präzisierung der Unfallanalyse werden kritische Körperregionen dieser Dummys mit zahlreichen hochsensiblen Sensoren ausgestattet. Dies trägt zum besseren Verständnis der multidirektionalen Belastungen während eines Zusammenstoßes bei und ermöglicht somit eine deutliche Optimierung des Kindersitzdesigns.

Die ältere Generation der Neugeborenen- Dummys war zwar dem menschlichen Körper nachempfunden, hatte jedoch keinerlei Sensorik. Die neuen “Q” Dummys hingegen sind mit 4 Sensoren an kritischen Stellen ausgestattet: Kopf, Hals, Brustkorb und Becken. Diese Sensoren sind äußerst empfindlich, um die Fragilität des Körpers eines Neugeborenen realistisch zu simulieren.

Die derzeit gültige ECE R44 Regelung für Kindersitze gibt es seit den frühen 1980er Jahren, aber seitdem haben sich die Autos stark verändert. Darüber hinaus haben wir inzwischen ein besseres Verständnis für den Unfallverlauf entwickelt.

i-Size ist der neueste und sicherste Standard bei Kindersitzen und bietet eine maßgeschneiderte Anpassung an die Größe des Kindes, setzt neue Maßstäbe im Bereich Seitenaufprall, ermöglicht ein länger andauerndes rückwärtsgerichtetes Fahren und eine garantierte Fahrzeugkompatibilität. i-Size setzt darüber hinaus die neuesten Dummys ein, um die Fragilität des kindlichen Körpers noch genauer nachstellen zu können.

Dies bedeutet, dass eine i-Size-konforme Gestaltung Kindersitze ergonomischer und sicherer macht.

Welche Voraussetzungen stellt i-Size an dein Fahrzeug?

Fahrzeuge müssen mit dem ISOFIX-System ausgestattet sein und die spezifische Geometrie zwischen Fahrzeugrückbank und Kindersitz einhalten. Informiere dich, ob dein Fahrzeug den i-Size-Bestimmungen entspricht. Wenn dein Fahrzeug mit dem ISOFIX-System ausgestattet ist, ist es fast immer auch kompatibel mit i-Size.

Warum ist rückwärts gerichtetes Fahren bis zu einem Alter von 15 Monaten sicherer?

Neueste Forschungsergebnisse haben bewiesen, dass der Hals eines Babys bis zu einem Alter von mindestens 15 Monaten noch nicht stark genug ist, um den schweren Kopf zu stützen. i-Size fordert rückwärtsgerichtetes Fahren bis zu einem Alter von mindestens 15 Monaten um sicherzustellen, dass der Nacken des Kindes bis dahin die nötige Kraft entwickelt hat, um einem durchschnittlichen Frontalzusammenstoß standzuhalten. Angesichts der erhöhten Sicherheit bei rückwärtsgerichtetem Fahren übertreffen die Joie-Kindersitze sogar die i-Size Mindestanforderungen und ermöglichen die Reboard-Option bis zu einem Alter von ca.4 Jahren.

Warum sind Seitenaufpralltests und Standardisierung so wichtig?

Obwohl es allgemein bekannt ist, dass Unfälle von allen Seiten passieren können, sehen die derzeitigen Kindersitz-Standards keine Seitenaufpralltests vor. Der neue i-Size-Standard wird diesen branchenweit vorschreiben.

Warum sollte man sich heute schon nach i-Size umsehen, wenn es erst in 2018 Pflicht wird?

Die derzeit gültige ECE R44/04 gibt es seit den frühen 1980er Jahren, aber seitdem haben sich die Autos stark verändert. Darüber hinaus haben wir inzwischen ein besseres Verständnis für den Unfallverlauf entwickelt.

i-Size ist der neueste und sicherste Standard bei Kindersitzen und bietet eine maßgeschneiderte Anpassung an die Größe des Kindes, setzt neue Maßstäbe im Bereich Seitenaufprall, ermöglicht länger andauerndes rückwärtsgerichtetes Fahren und eine garantierte Fahrzeugkompatibilität. i-Size erfordert darüber hinaus die neuesten Dummys, um die Fragilität des kindlichen Körpers noch realistischer zu simulieren. Dies bedeutet, dass die i-Size-konforme Gestaltung Kindersitze ergonomischer und sicherer macht.